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Aktivkohle

Hintergrund

Aktivkohle

Aktivkohlen werden zur Reinigung von Abgasen und Abwässern eingesetzt und enthalten danach Spuren von Quecksilber. Quecksilberhaltige Materialien aus industriellen Prozessen stellen heute weiterhin ein grosses Entsorgungsproblem dar. Eine sichere Lagerung dieser Abfälle ist nur möglich, wenn das Quecksilber vorgängig, z.B. durch Destillation abgetrennt wird. Oft ist danach ein stoffliches Recycling oder eine Wiederverwendung statt einer Deponierung möglich.

Batrec hat einen Prozess entwickelt, bei dem belastete Aktivkohle umweltgerecht entgiftet werden kann. Danach kann sie dem Recycling zugeführt werden. Die Anlage der Batrec Industrie AG für das Recycling von belasteter Aktivkohle ist weltweit die einzige ihrer Art. Sie wird von Kunden aus Petrochemie, Chemie, Abwasserbehandlung und Abfallwirtschaft aus der ganzen Welt genutzt.

Der Batrec-Prozess

Batrec Prozess Aktivkohle

Batrec arbeitet mit einem Verfahren, das im gleichen Arbeitsschritt sowohl Quecksilber als auch Schwefel aus belasteten Katalysatoren und Aktivkohle entfernt und die Aktivkohle gleichzeitig reaktiviert. Dies geschieht in einer Hochtemperaturbehandlung bei Temperaturen bis zu 800 Grad Celsius. Die destillierten Schadstoffe werden anschliessend in einer aufwändigen Abgasreinigung abgeschieden und umweltgerecht verbrannt.

Mit der hochmodernen und sicheren Anlage für das Recycling von Katalysatoren und Aktivkohle deckt Batrec die Bedürfnisse eines sich rasch wandelnden Marktes ab. Kunden können somit ihren ökologischen Fussabdruck verbessern, Stoffkreisläufe schliessen und ihren Rohstoffverbrauch senken.

Broschüre Katalysatoren & Aktivkohlereaktivierung

Der Batrec-Prozess

Spent Catalysts

Hintergrund

Spent Catalysts aus der Batrec Industrie AG

Spent Catalysts sind Filter und bestehen aus einer porösen Metallkeramik mit einer grossen inneren Oberfläche, ähnlich wie Aktivkohle. Sie werden in chemischen und petrochemischen Prozessen zur Reinigung oder Veredelung von Gasen eingesetzt. Verbrauchte Katalysatoren enthalten nebst bis zu 15% Quecksilber auch bis zu 40% Schwefel. Katalysatoren, die zur Entfernung von Quecksilber aus Erdgas eingesetzt werden, können dem Metallrecycling oder der Wiederverwendung erst nach einer Vorbehandlung zugeführt werden. 

Der Batrec-Prozess

Batrec Prozess Catalysts

Für das Recycling von belasteten Katalysatoren ist eine Vorbehandlung nötig. Die Batrec Recycling-Anlage schliesst diese Lücke im Stoffkreislauf. Das in den Katalysatoren enthaltene Quecksilber und Schwefel wird abdestilliert und in der anschliessenden Abgasreinigung abgeschieden. Das Quecksilber wird auskondensiert und als Metall zurückgewonnen. Der Schwefel wird zu Gips überführt.

In Metallhütten werden die Basismetalle der vom Quecksilber befreiten Katalysatoren zurückgewonnen und auf diesem Weg dem Stoffkreislauf zugeführt. Durch die Entqueckung der Katalysatoren trägt Batrec zur Schonung von Ressourcen und der nachhaltigen Lösung von Entsorgungsproblemen bei.

Broschüre Katalysatoren & Aktivkohlereaktivierung

Der Batrec-Prozess

Batterien

Hintergrund

Batterie

Altbatterien und gebrauchte Akkumulatoren gelten wegen ihrer Anteile an Giftstoffen europaweit als Sonderabfall, Lithiumbatterien sogar als Gefahrengut. Um den Schadstoffstrom zu kanalisieren und die Altbatterien über kontrollierte Sammelsysteme einer umweltgerechten Verwertung zuzuführen, haben die europäischen Länder seit Mitte der 90er Jahre entsprechende Gesetze erlassen.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind in der Schweiz im Vergleich zum europäischen Ausland strenger: In der Schweiz dürfen keine Sonderabfälle deponiert werden. Zudem besteht ein Verdünnungsverbot – Schadstoffe dürfen nicht über Restabfälle in die Umwelt gelangen. Aus diesen Gründen besteht ein Exportverbot für gebrauchte Batterien und Akkus in Länder, in denen die Schweizer Standards nicht gewährleistet werden können.

Der Batrec-Prozess*

Batrec Prozess Aktivkohle

Der Batrec Recycling-Prozess von Batterien und Akkus unterscheidet sich von den anderen bekannten Technologien bei der Verarbeitung der toxischen Stoffe, vor allem des Quecksilbers. Bei Batrec wird das giftige Quecksilber vollständig destilliert und als metallisches Quecksilber zurückgewonnen.

Mit dem geschlossenen, zweistufigen thermischen Verfahren können wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und der Industrie zur Verfügung gestellt werden. Dieser Kreislauf schont die Ressourcen. Werden Altbatterien nach weniger hohen Umweltanforderungen recycelt, gelangen Giftstoffe diffus über den Restabfall in die Natur.

* entwickelt von Sumitomo Heavy Industries

Broschüre Batterien

Der Batrec-Prozess

Quecksilberhaltige Produkte

Hintergrund

Quecksilber

Das giftige Flüssigmetall Quecksilber findet sich in unterschiedlichen Anwendungsbereichen: In Arztpraxen (Blutdruckmessgeräte), in Labors (Analysegeräte), in Abgasreinigungen (Krematorien), in Strassen- und Sportplatzbeleuchtungen (Metalldampflampen) oder in Knopfzellen. Um Mensch und Umwelt zu schützen, müssen quecksilberhaltige Abfälle umweltgerecht und nachhaltig entsorgt werden. Dabei müssen die strengen, international gültigen Bestimmungen eingehalten werden.

Der Batrec-Prozess

Batrec Prozess Quecksilber

Batrec hat ein weltweit einmaliges Verfahren für die Rückgewinnung von Quecksilber entwickelt. In mehreren Schritten wird der Stoff isoliert und destilliert. Am Schluss des Verarbeitungsprozesses bleibt das flüssige Metall in einem Reinheitsgehalt von über 99.9999% zurück. Das wieder gewonnene Quecksilber kann erneut in den Produktkreislauf geführt werden ohne die Umwelt zu belasten.

Das von der Batrec entwickelte Verfahren zur Quecksilberdestillation ist weltweit wegweisend. Inzwischen liefern mehrere Länder aus Europa und dem nahen Osten ihre ausgedienten quecksilberhaltigen Batterien zum Recycling in die Schweiz. Das Verfahren gelangt auch in den Recycling-Anlagen für Spent Catalysts und belastete Aktivkohle zum Einsatz.

Infosheet Mercury Recycling

Der Batrec-Prozess

Stabilisierung von Quecksilber

Hintergrund

Quecksilber

In der heutigen Zeit stellt der Umgang mit flüssigem Quecksilber und insbesondere dessen sichere Beseitigung weltweit eine grosse Herausforderung für die betroffenen Industrien dar. Die Batrec hat daher ein Verfahren entwickelt, um metallisches Quecksilber so zu stabilisieren, dass es nachhaltig sicher entsorgt werden kann. Die Batrec unterstützt ihre Kunden bei der Entsorgung von flüssigem Quecksilber umfassend und kümmert sich auf Wunsch um die Abwicklung der Export-Formalitäten (Notifizierung), stellt Transportbehälter zur Verfügung, organisiert den Transport und gewährleistet natürlich ein entsprechendes Reporting, wobei grösster Wert auf die Rückverfolgbarkeit der gesamten Prozesskette gelegt wird.

Der Batrec Prozess

Batrec Process Mercury
Batrec Process Mercury

Der patentierte Batrec Prozess für die Stabilisierung von Quecksilber ist einzigartig und setzte neue Maßstäbe in Bezug auf Sicherheit, Umsetzungsgrad und Effizienz. Der Prozess basiert auf einer Stabilisierungslösung in welche das flüssige Quecksilber eingerührt wird, wobei der aktive Schwefel der Stabilisierungslösung mit dem metallischen Quecksilber zu HgS (Zinnober) reagiert. HgS ist die einzige ungiftige und gleichzeitig auch die stabilste und am wenigsten lösliche Quecksilberverbindung. Dadurch, dass es sich um ein nasschemisches Verfahren handelt, weist der Prozess geringste gasförmige Quecksilber-Emissionen auf und bietet dadurch entsprechende Vorteile in Hinblick auf Arbeits- und Betriebssicherheit.

Kapazität:
> 2 Reaktoren
> 1000 t Quecksilber pro Jahr

Prozess Performance:
> Umwandlungsrate von Hg zu HgS von über 99.999 %

Qualität des produzierten HgS:
> <10 µg/Nm3 Quecksilber-Dampfdruck
> Eluat nach EN 12457-2: <2 mg/kg Hg

Vom flüssigen Quecksilber zur dauerhaften Entsorgung

Batrec Prozess Stabilisierung von Quecksilber

Broschüre Stabilisation of Mercury (en)